Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Dekontaminierung, Verwertung und Entsorgung PCB-haltiger Transformatoren. Auf diesem Gebiet zählt die Envio AG, 2004 im Rahmen eines Management-Buy-Out aus dem ABB Konzern entstanden, zu den führenden Anbietern weltweit.
PCB wurde lange zur Isolierung elektrischer Geräten verwendet. Seit Anfang der 80er Jahre PCB allerdings verboten. Es hatte sich herausgestellt, dass PCB krebserregend ist. Das Unternehmen baut zur Zeit sein Entsorgungswerk in Dortmund aus und setzt stark auf eine Internationalisierung seines Geschäfts. Ein neues Werk wurde in Südkorea in Betrieb genommen (im 3. Quartal).
Die Zahlen sind hervorragend:
"...Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte in den ersten sechs Monaten 2008 um rund 36 Prozent zu auf 1,78 Millionen Euro zu. Die Marge lag bei mehr als 30 Prozent. Unterm Strich verdiente Envio im ersten Halbjahr 1,27 Millionen – und damit zur Halbzeit schon mehr als im gesamten letzten Jahr.
Envio verweist stolz auf den Gewinnanstieg, der trotz der hohen Kosten in Südkorea gelang. Die Kapazitätserweiterungen an dem neuen Standort kosteten im ersten Halbjahr 199.000 Euro, davon gingen 129.000 Euro zu Lasten des Ergebnisses. Ohne diese Aufwendungen wäre das Ebit also sogar auf 1,91 Millionen Euro gestiegen, ein Ergebnissprung um 45 Prozent."
Envio ist zu einem Teil abhängig von den Rohstoffpreisen, was sich in der momentanen Situation der Weltmwarktpreise als negativ herausgestellt hat.
Metallische Teile (Sekundärrohstoffe wie Kupfer und Aluminium) des Transformators können wiederverwendet werden. Somit ist der Verkauf eine weitere wesentliche Einnahmequelle des Unternehmens.
11.12.2008 Update der Empfehlung
Gewinne durch Marktführerschaft
Um die Kommentare lesen zu können, müssen Sie angemeldet sein






