Airbus: Gewinne jetzt unbedingt mitnehmen?

Lieber Leser,

nicht optimal verlief das zurückliegende Jahr für Airbus. Dies belegt das am Mittwoch veröffentlichte Zahlenwerk für 2016 in unübersehbarer Weise. Nicht wenige Anleger dürften sich daher jetzt die Frage stellen, ob die Zeit für Gewinnmitnahmen gekommen ist, zumal die Anteilsscheine nicht mehr weit von ihrem Allzeithoch entfernt notieren.

Nettogewinn wegen A400M-Desaster regelrecht kollabiert

Führt man sich den Gewinneinbruch um 63% von 2,7 Mrd. auf gerade noch 995 Mrd. Euro vor Augen, könnte man geneigt sein, umgehend auf den Verkaufsknopf zu drücken. Diesbezüglich ist jedoch anzumerken, dass dieses Ergebnis allein auf Sonderabschreibungen im Zusammenhang mit dem A400M-Desaster in einem Umfang von 2,2 Mrd. Euro zustande kam. Der Umsatz zog dank des boomenden Geschäfts mit Passagierflugzeugen um rund fünf Prozent von 64 auf 67 Mrd. Euro an.

Ambitioniert anmutende Prognose

Im laufenden Jahr will der Konzern erstmals in seiner Geschichte mehr als 700 Passagierjets ausliefern. Vor allem dadurch soll der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) von zuletzt knapp 4,0 Mrd. Euro um 5% steigen. Bedenkt man, dass der Auftragseingang zuletzt um 15% zurückgegangen ist, mutetet diese Prognose doch reichlich ambitioniert an. Dies gilt umso mehr, als dass die Probleme mit dem Militärtransporter A400M längst noch nicht ausgestanden sind. Von daher ist es sicher nicht die schlechteste Idee, bei der Airbus-Aktie auf dem aktuellen Niveau aufgelaufene Gewinne mitzunehmen. Denn alles in allem stehen die Chancen recht hoch, dass man die Aktie in den kommenden Monaten billiger als jetzt bekommt.

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Ein Gastbeitrag von Rami Jagerali.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse


Quelle: Robert Sasse