Covestro: Das darf jetzt auf keinen Fall passieren!

Lieber Leser,

Covestro, die Tochter des Bayer-Konzerns, die Werkstoffe wie zum Beispiel Lacke, Kleb- und Dichtstoffsysteme entwickelt, hat zum Jahresende 2016 die Trendwende erreicht. Das spiegelt sich besonders im Betriebsgewinn wider, der sich um 23 Prozent auf satte zwei Milliarden Euro erhöhte. Die von den Leverkusenern selbst gesteckten Zielen und Ergebnisprognosen wurden deutlich übertroffen. Die Aktie von Covestro explodiert regelrecht.

Nein, Moment! Zum Schlusskurs am 20. Februar lag die Aktie auf Xetra-Basis 4,3 Prozent im Minus. Die hervorragenden Zahlen hat die Masse der Anleger also genutzt, um sich aus dem Wert zu verabschieden. Immerhin hat der Wert seit dem Börsengang im Herbst 2015 bis zum Februar-Hoch mit genau 72,92 EUR fast 180 Prozent zulegen können. Einige Aktionäre spüren wohl, dass diese Tendenz nicht mehr lange zu halten ist. Die jüngsten Verkäufe nach den Zahlen sind also ein typischer Fall von „Sell on good News“.

Charttechnisch geht es für Covestro jetzt um sehr viel. In den letzten Monaten hat sich ein spitz zulaufender steigender Keil gebildet, dessen untere Linie nun unter Beschuss steht. Sofern die Marke von ca. 68 EUR jetzt auf Tagesschlusskursbasis gerissen wird, könnte hier ein Trendbewegung zu Ende gehen und eine größere Konsolidierung einsetzen. Investierte Anleger sind ab jetzt gut beraten, ihren SL entsprechend des Keils eng nachzuziehen.

DAX Absturz in Kürze!

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Ein Gastbeitrag von Christian Lehbau.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse


Quelle: Robert Sasse